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Europäischer Schweinebestand rückläufig
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Europäischer Schweinebestand rückläufig
04.07.2012
Deutschland und Belgien legen weiter zu
Der EU-Schweinebestand ist 2011 um 1,5 Prozent auf 148,6 Millionen Tiere geschrumpft. Das geht aus den jüngsten Eurostat-Erhebungen hervor. Deutschland und Belgien konnten sich dem allgemeinen Trend widersetzen und die Herden leicht aufstocken.
In absoluten Zahlen ausgedrückt wurden im zurückliegenden Jahr 2,2 Millionen Tiere weniger gezählt als 2010. Umgerechnet auf die heutige EU-27 wurden 2002 noch 160 Millionen Schweine registriert. Somit wurden innerhalb eines Jahrzehnts europaweit zehn Millionen Tiere weniger aufgestallt.
Deutschland führt mit 27,4 Millionen das europäische Ranking an. Im Vergleich zu 2010 ist das ein Plus von 1,9 Prozent. Trotz leicht rückläufiger Zahlen behauptet Spanien mit 25,6 Millionen den zweiten Platz auf dem europäischen Schweinethron. Mit 13,9 Millionen Tieren verdrängt Frankreich Polen vom dritten Platz. Das Land zwischen Oder und Weichsel zählte 2002 noch rund 19 Millionen Schweine. Zehn Jahre später sind die Bestandszahlen um ein Drittel auf 13,1 Millionen geschrumpft.
In Zentral- und Osteuropa wurden ebenfalls empfindliche Einbußen festgestellt: Tschechien: minus 19 Prozent, Slowakei: minus 16 Prozent, Litauen: minus 15 Prozent und Slowenien: minus zwölf Prozent.
Dänemark konnte mit 12,3 Millionen sein Vorjahresniveau halten. Die Niederlande haben knapp ein Prozent verloren und pendeln bei 12,1 Millionen ein. Belgien bildet, neben Deutschland, eine der wenigen Ausnahmen in Europa: 2011 ist die Schweineherde im









