Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: News. Newsarchiv.

Startschuss für Maury sec

Newsarchiv

Startschuss für Maury sec

04.05.2012

Neue Appellationen und Strukturen machen das Roussillon fit für die Zukunft

In diesen Tagen kommen die ersten Weine der neuen Appellation Maury sec in den Handel. Die trockenen Rotweine aus dem klei­nen Gebiet rund um die gleichnamige Stadt im Roussillon sind kräftig und aromatisch, aber gleichzeitig rund und mineralisch. In der Cuvée gibt Grenache noir mit einem Mindestanteil von 60 Prozent den Ton an. Dazu dürfen sich die anderen regionen­typischen Rebsorten Syrah, Mourvèdre, Carignan und Lladoner Pelut gesellen. Der Höchstertrag liegt bei 40 Hektoliter pro Hektar.
Schwarzer Schiefer macht den Unterschied

Bislang war der Name Maury für die berühmten Süßweine reser­viert. Doch schon seit langem stellen die hiesigen Winzer auch hervorragende trockene Gewächse her, die unter der Appellation Côtes de Roussillon Villages vermarktet wurden. „Der schwarze Schieferboden im Agly-Tal gibt den Maurys einen ganz besonderen Charakter, der sie von anderen Weinen der Region unterscheidet", erklärt Eric Aracil vom Weinbauverband Roussillon. „Die neue Appellation Maury sec trägt diesem außer­gewöhnlichen Terroir nun Rechnung."

Gleichzeitig mit der Anerkennung der neuen Appellation Maury sec haben sich auch die Bezeichnungen für die Süßweine aus Maury leicht geändert. Sie sind nun in dieselben Kategorien un­terteilt wie ihre Verwandten aus Rivesaltes: Grenat (granatrot) für fruchtige Weine, die unter Luftabschluss vinifiziert wurden, Ambré (bernsteinfarben) und Tuilé (ziegelfarbig) für die oxidativ ausge­bauten Weine sowie Hors d´Age für mindestens fünf Jahre lang gelagerte Gewächse und Rancio für alte oxidative Maurys mit dem besonderen „ranzigen" Aroma.

Doch nicht nur in Maury, auch im benachbarten Rivesaltes gibt es Neuigkeiten.

Rivesaltes rosé auf dem Vormarsch
rivesaltes rosUm den weltweiten Rosé-Trend auch durch Süßweine zu bedie­nen, brachten im Mai 2011 zwei Produzenten erstmals einen Rivesaltes rosé heraus - und landeten auf Anhieb einen großen Erfolg. Und so dürfen seit diesem Jahr alle Winzer, die nach dem speziellen Lastenheft produzieren, Rivesaltes rosé Weine ver­markten. Derzeit sind 18 zusätzliche Winzer auf den Rosé-Zug aufgesprungen. Positioniert wird der Rosé-Süßwein als Apéritif „on the rocks" und Dessertwein zu Nachspeisen mit roten Früchten.

rivesaltes tuilGleichzeitig arbeiten die Rivesaltes-Produzenten daran, auch ihre anderen Varianten an die modernen Konsumgewohnheiten anzu­passen. So stellen sie bei den Rivesaltes Tuilés die Vorzüge als Zutat für raffinierte Rezepte in den Vordergrund.* Bei den Grenat-Weinen heben sie zusammen mit ihren Kollegen aus Maury be­sonders die Harmonie mit Schokolade hervor.



Weinbauverband vertritt nun auch IGP-Weine
Zu den Neuerungen bei den Appellationen gesellen sich auch einige strukturelle Änderungen. Zukünftig vertritt der Weinbau­verband CIVR (Conseil Interprofessionnel des Vins du Roussillon) nicht nur die AOP-, sondern auch die IGP-Weine Côtes Catalanes und Côte Vermeille. Damit bündelt der Verband jetzt alle Aktivitä­ten der Weine aus dem Roussillon.
Neue Kommunikationsagentur für Deutschland

In Deutschland organisiert seit März die Agentur Sopexa alle Kommunikationsmaßnahmen rund um die Roussillon-Weine. Sie übernimmt das Ruder von Reiner Witte, der 13 Jahre lang das Image der Weinregion in Deutschland mit geprägt und sich Ende 2011 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.

Für das laufende Jahr sind neben Weinfachausstellungen vor allem Aktionen für Wein-Einkäufer und Sommeliers geplant. Und im Herbst steht eine Neuauflage der Roussillon-Dessert-Trophy auf dem Programm. Auch in diesem Jahr sollen sich wieder Teams aus Pâtissiers und Sommeliers der Herausforderung stel­len, Dessert-Rezepte in Harmonie mit den Süßweinen des Roussillon zu kreieren.

© 	SOPEXA

 
 

Mehr Informationen