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Quark - vielfältiger als man denkt

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Quark - vielfältiger als man denkt


Das Milchprodukt überzeugt nicht nur als süße Nachspeise

Gerade wenn der Frühling naht, verspüren Menschen den Wunsch nach gesunder Kost. Der Gürtel kneift und die Sommerfigur will in Angriff genommen werden, deshalb sind vor allem gesunde und leichte Speisen gefragt. Quark, die österreichische Variante, der Topfen und Joghurt sind da die ideale Wahl.


Mit diesen Milchprodukten kommt Frische auf den Tisch, die nicht schwer im Magen liegt und sowohl süß, als auch zu herzhaften Gerichten ein Genuss ist. Neben seinem guten Geschmack liefert Quark zudem wertvolles Eiweiß, Spurenelemente und Mineralien. Durch unterschiedliche Behandlungen kann der Quark verschiedene Konsistenzen und Geschmäcker haben, von cremig-frisch zu fast schon bröselig.

Meist wird zur Herstellung von Quark entrahmte Milch fermentiert. Das geschieht in der Regel durch die Zugabe von Milchsäurebakterien und/oder Lab. Dadurch gerinnt die Milch und die festen und flüssigen Bestandteile trennen sich. Die Molke, also der flüssige Anteil wird entfernt. Der gewonnene Käsebruch wird durch ein Sieb fein passiert und je nach gewünschtem Fettgehalt mit Sahne verfeinert. Diese traditionelle Form der Quarkherstellung wird mittlerweile durch andere Verfahren ergänzt, wie z.B. durch die Ultrafiltration oder die Tieftemperatursäuerung.

Quark ist jedoch nicht nur für den genussvollen Verzehr geeignet, sondern dient schon seit Jahrhunderten als Heilmittel. Quarkwickel werden bei Gelenkenzündungen, Blutergüssen oder Stauchungen als Kühlung genutzt. Beliebt ist er vor allem auch im Kampf gegen Sonnenbrand oder Insektenstiche.

Vanessa Nanzig
InterMopro.de

 
 

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