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Japan - Schweinefleischimporte weiter kraeftig zurueckgegangen
15.12.2009
Die Schweinefleischimporte Japans gingen in den ersten 9 Monaten des Jahres 2009 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 13 % auf 534.000 t zurueck.
Mit einem Marktanteil von 41,5 % haben sich die USA als Haupthandelspartner behauptet. Dennoch verzeichneten die Lieferungen aus den USA gegenueber dem Vorjahreszeitraum einen Rueckgang um 11 % und beliefen sich auf insgesamt 220.000 t. Die Verringerung der Einfuhren betrifft hauptsaechlich gefrorenes Schweinefleisch. Dies ist auf gesunkene Nachfrage nach Verarbeitungsprodukten und hohe Lagerbestaende aus dem Jahr 2008 zurueckzufuehren.
Starke Rueckgaenge verzeichneten ebenfalls die Schweinefleischeinfuhren aus Daenemark (-25.500 t bzw. 21 %). Zuwachs gab es lediglich bei Lieferungen von gefrorenem Schweinefleisch aus Kanada, die um ca. 8 % auf rund 85.000 t zugelegt haben.
Gruende fuer die Verringerung der Schweinefleischimporte in diesem Jahr sind der mehr als erwartet gesunkene Schweinefleischkonsum und die kraeftige Steigerung der heimischen Schweinefleischproduktion.
Die Grosshandelspreise fuer Schweinefleisch gingen gegenueber dem Vorjahr um 25 % zurueck. Die Schweinefleischlagerbestaende aus der heimischen Produktion haben den Hoechststand der letzten zwei Dekaden erreicht. Die japanische Regierung hat ein Preisstuetzungsprogramm in Hoehe von ueber 2,2 Mio. eingefuehrt, um den Landwirten, die in letzter Zeit hohe Futterkosten beklagen, unter die Arme zu greifen. U. a. sollen lokale Firmen dazu angeregt werden, Schweinefleisch verstaerkt aus dem Grosshandel einzukaufen.









