Ein Rundgang durch Düsseldorf
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und mit rund 580.000 Einwohnern die neuntgrößte Stadt Deutschlands.
Die Messe-Besucher erwartet zumindest an den ersten Messetagen ideales Wetter, um nach Messeschluss die Stadt Düsseldorf näher kennenzulernen. Und was bietet sich da mehr an, als ein Rundgang durch die schöne Altstadt oder die Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten?
Die Altstadt ist das historische, politische und kulturelle Zentrum der Landeshauptstadt. Im Stadtteil befinden sich u.a. das Rathaus, die Kunstsammlung NRW sowie die Kunstakademie Düsseldorf.
Die längste Theke der Welt - so nennen die Düsseldorfer und ihre Besucher die Altstadt mit über 300 Kneipen, Diskotheken und Restaurants.
Seinen Namen erhielt der Burgplatz von dem Düsseldorfer Schloss, welches bereits seit dem 19 Jh. nach zahlreichen Bränden und Zerstörungen bis auf den Schlossturm abgetragen wurde.
Zahlreiche Bierlokale prägen heute den Platz, welcher mit der Freitreppe zum Rhein hin geöffnet wurde und ein zentraler Treffpunkt für Touristen und Einheimische ist.
Die Gehry-Bauten im Medienhafen von Düsseldorf.
Bis 1954 studierte Frank Owen Gehry Architektur an der University of Southern California (USC) in Los Angeles. Seine Bauten besitzen, als typisch dekonstruktivistische Gebäude, einen collagenhaft aufgebauten Charakter, indem auseinanderstrebende Bauelemente verknüpft werden, die ein Ineinanderfließen der Räume realisieren sollen.
Das Rathaus der Stadt Düsseldorf ist U-förmig in drei Teilen angeordnet. Im Süden umschließt der Komplex den Marktplatz und bildet so das Herz der Altstadt. Im Westen grenzt es an die Rheinuferpromenade und im Norden an den Burgplatz.
Auf dem Marktplatz steht das Reiterstandbild Jan Wellems. Der Legende zufolge soll das Reiterstandbild von den Bürgern gestiftet worden sein.
In der nordwestlichsten Ecke des Nordparks, dort wo der Park am stillsten und beschaulichsten ist, finden Besucherinnen und Besucher ein Garten-Juwel der besonderen Art: den "Japanischen Garten am Rhein".
Ein von japanischen Firmen und der japanischen Gemeinde in Düsseldorf gegründeter Verein hat den Garten der Düsseldorfer Bevölkerung 1975 als Zeichen besonderer Verbundenheit geschenkt.
Die Lambertuskirche mit schiefem Kirchturm direkt am Rheinufer (im Hintergrund).
Eine Sage besagt, dass der Teufel in einem Wutanfall den Kirchturm verdrehte, als er versuchte die Kirche herauszureißen. Als infolge der Schäden des Zweiten Weltkriegs das Dach wieder erneuert wurde, baute man es auf Wunsch der Bevölkerung wieder verdreht auf. Man spricht deshalb heute auch manchmal vom schiefen Turm von Düsseldorf.
Das 1970 offiziell eröffnete Düsseldorfer Schauspielhaus ist ein Entwurf des Architekten Bernhard Pfau.
Das Schauspielhaus ist ein Sprechtheater auf vier Bühnen. Dazu zählen zunächst das Große Haus und das Kleine Haus im Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz.
Tonhalle und Kunstakademie (im Hintergrund).
Die Tonhalle ist ein Konzerthaus und umfasst einen großen Saal mit 1933 Plätzen, einen Kammermusiksaal mit 300 Plätzen und eine Rotunde im Foyer mit 200 bis 400 Plätzen je nach Veranstaltung. Pro Jahr finden mehr als 200 Konzerte mit über 220.000 Zuschauern statt.
Triton-Brunnen am Anfang der Königsallee.
Düsseldorf Rundgang